Die Urkunden von Haus Sölde Band 2

Sparkasse Gut für Dortmund-Stiftung finanziert die Druckkosten.

Der Urkundenbestand von Haus Sölde, der sich über Jahrhunderte in privater Hand erhalten hat, ist von großer regionaler Bedeutung. 2025 hat der Aplerbecker Geschichtsverein in einem ersten Band auf 330 Seiten die Urkunden der Zeit von 1342 bis 1600 veröffentlicht. Diese Publikation hat ein anerkannt wissenschaftliches Niveau und ist durch die lokalen Bezüge und die qualitätvollen Abbildungen auch für die Bürgerinnen und Bürger interessant.

 

Nun werden im 2. Band die Urkunden aus der Zeit von 1600 bis 1750 vorgestellt. Dafür hat der Geschichtsverein wiederum spezialisierte Wissenschaftler beauftragt, allein schon wegen der nur für Spezialisten lesbaren historischen Handschriften.

Dieser 2. Band wird von der Seitenzahl noch etwas umfangreicher sein als der 1. Band. Die Druckkosten werden von der Sparkasse Gut für Dortmund-Stiftung durch einen Betrag von 7.500 € finanziert.

Bei den meisten Urkunden geht es um Immobilien- und Finanzgeschäfte sowie um Erbschaften, die für die Wirtschaftsgeschichte unserer Region sehr aufschlussreich sind.

Andere Urkunden berichten direkt aus dem Leben vor 400 Jahren. So beschreibt ein Dokument von 1635, also aus der Zeit des 30-jährigen Krieges, dass im Raum Schwerte-Westhofen gestohlenes Holz nach Hörde und Wambel gelangte. Auch der Pastor zu Hacheney habe einige Karren und Wagen des besten Gehölzes stehlen lassen, und zwar durch Holzknechte, die den Erlös verfressen und versoffen hätten.

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